Fragen & Antworten

Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Doch bevor Sie weiterlesen, halten Sie sich bitte grundsätzlich vor Augen:


! Rewitec ist nicht zu verwechseln mit einem herkömmlichen Öl-Additiv !

 


Es werden viele Produkte in diesem Bereich angeboten. Wo liegt die Besonderheit ?
Die Rewitec Nanobeschichtung ist kein Additiv welches die Öleigenschaften verändert und hat daher auch keine Zusätze mit verbesserten Schmierfähigkeiten wie Teflon. Das Beschichtungskonzentrat bildet an den reibenden Metalloberflächen eine Metallsilikatschicht, die alle reibenden Metallteile beschichtet und dazu in der Lage ist, verschlissene Oberflächen wiederherzustellen.

Worauf basiert der Beschichtungsprozess?
Der Aktivstoff des Produkts besteht aus speziellen Silikatkombinationen und Katalysatoren. Durch die entstehende Reibungsenergie und die Zermahlung der Partikel wird die Oberflächenrekristallisation eingeleitet, wodurch die neue Metallsilikat Oberfläche entsteht. Es sind im Prinzip ganz einfache chemisch-physikalische Prozesse die hier zur Anwendung kommen.

 

Wie lange gibt es die Rewitec Technologie schon ?

Die Produkte sind seit dem Jahr 2003 auf dem Markt.

Der Hubraum meines Motors beträgt 5 Liter. Das REWITEC-Beschichtungskonzentrat gibt es für 2 und für 3 Liter Hubraum. Welches Produkt soll ich nehmen?
In diesem Fall verwenden Sie bitte 1 x Powershot M + 1 x Powershot L. Geben Sie den Inhalt von Powershot M und Powershot L jeweils zu 50% in zwei Etappen laut Bedienungsanleitung dem Motoröl bei.

 

 
Wie funktioniert die Selbstregulierung des Prozesses?
Die Reibungsenergie wird gezielt benutzt zum Aufbau der Metallsilikat Schicht die sich in einigen Betriebsstunden bildet. Ist die Metallsilikat Schicht erst einmal aufgebaut, entsteht keine prozessnotwendige Reibungsenergie mehr an den Oberflächen. Somit endet der Prozess automatisch.
 
Sind also Schäden durch eine evtl. Überdosierung ausgeschlossen?
Ja.
 
Ihr Produkt basiert auf dem Einsatz von Feststoffen. Kann es zu Ablagerungen und Verstopfungen im Ölfilter und in den Ölkanälen kommen?
Dadurch dass sehr geringe Mengen des Beschichtungskonzentrates eingesetzt werden, kann es zu keiner Verstopfung von Filtern oder Ölkanälen kommen. Sollte Ihr Motor jedoch sehr starke Verkokungen haben, werden diese durch Rewitec gelöst. In diesem Fall wird empfohlen die Verschmutzung des Öles nach der ersten Behandlung zu prüfen und ggf. einen Ölwechsel vor der 2. Behandlung durchzuführen.

Wie groß sind die Partikel in ihrem Produkt?
Die Partikelgröße liegt zwischen 1 und 20µm. Normale Ölfilter lassen Partikel mit bis zu ca. 25µm durch.
 
Wie verträgt sich das Mittel mit Hydrostößeln? Diese Teile sind sehr empfindlich - könnte es durch den Einsatz des Produkts zu Störungen kommen?
Nein, ganz im Gegenteil! Die empfindlichen Oberflächen der Hydrostößel werden mit Metallsilikat beschichtet. Dabei werden verschlissene Oberflächen bis zu den ursprünglichen Toleranzen wiederhergestellt und vor weiterem Verschleiß geschützt. Die Stößel laufen leichter und leiser.
 
Ist das Beschichtungskonzentrat mit allen gängigen Mineral-/Synthetikölen anwendbar?
Ja, das Beschichtungskonzentrat ist mit allen Arten von Mineral-/Synthetikölen kompatibel.
 
Wird durch das Beschichtungskonzentrat die Ölviskosität verändert?
Nein, wir erzeugen keine Veränderungen am Öl, sondern nutzen dieses nur als Trägermaterial.

Moderne Motorenöle beinhalten herstellerspezifische Additive, deren Zusammensetzung evtl. ein Ausfällen derselben unter Anwendung ihres Produktes zur Folge hat, oder ist das auszuschließen?
Durch das Beschichtungskonzentrat wird an der Ölstruktur und Zusammensetzung überhaupt nichts geändert. Weiterhin befinden sich die Beschichtungspartikel nur so lange im Öl bis die Beschichtung aufgebaut ist.
 

 

Demnächst sollte bei meinem Wagen ein Ölwechsel gemacht werden. Macht es Sinn die Behandlung jetzt schon durchzuführen, oder sollte erst Ölwechsel gemacht werden?
Hier empfehlen wir, die erste Behandlung mit dem alten Öl durchzuführen, dann nach 300 km den Ölwechsel durchzuführen und mit dem neuen Öl die zweite Behandlung durchzuführen.

Die Zylinderlaufflächen werden ab Werk mit so genannten Hohnriefen versehen. Diese sind auch noch sichtbar. Werden die Hohnriefen durch das Produkt aufgefüllt? Falls ja, welche Konsequenzen hat das?
Die Hohnriefen sind ab Werk da und haben die Aufgabe, Öl an der Oberfläche zu halten, um einen Schutzfilm zu gewährleisten. Das Beschichtungskonzentrat füllt die tiefen Hohnreifen nicht auf sondern nur die kleinsten. Zudem hat die neue Metallsilikat Beschichtung hygroskopische, stark ölanhaftende Eigenschaften, die besser als Hohnriefen wirken.

Ist das Produkt auch für meinen TDI mit Pumpe-Düse-Technik geeignet?
Ja, absolut. Die Pumpe-Düse-Technik ist besonders anfällig durch die erhöhte Beanspruchung des Motors. Gerade bei diesem Problem ist der Einsatz des Beschichtungskonzentrates ideal. Es liegen mehrere erfolgreiche Anwendungsberichte vor.
 
Wie wirkt das Produkt bei Motoren mit Abgas-Turbolader?
Die Lager von Turboladern werden auch beschichtet und haben dadurch eine längere Lebensdauer. Es sind keine negative Auswirkungen bekannt.
 
Mein Motor verbraucht ca. 1 Liter Öl auf 500 km, er ist an der Verschleißgrenze. Kann in so einen Fall Ihr Produkt helfen? Sonst bleibt eigentlich nur der Einbau eines Tauschmotors oder die Überholung!
Wenn die Kolbenringe nicht kaputt sind, kann die Behandlung helfen, den Ölverbrauch zu reduzieren. Je nach Verschleiß kann eine 3. Behandlung nötig sein.
 
Kann das Beschichtungskonzentrat auch für Motorräder mit "Nasser Kupplung“(Ölbadkupplung) eingesetzt werden? Kann die Kupplung dann durchrutschen?
Das Durchrutschen oder Verkleben kann nicht vorkommen, da die Metallsilikat-Beschichtung nur auf den Metalloberflächen gebildet wird. Alle reibenden Metallteile des Motors und des Getriebes werden mit Metallsilikat beschichtet, aber nicht die Kupplung.

Ein Differentialgetriebe macht Geräusche. Sind die Geräusche durch das Beschichtungskonzentrat zu vermindern?
Mit dem Beschichtungskonzentrat kann man die Teile, welche die Verschleißgrenze noch nicht überschritten haben und nicht mechanisch zerstört sind, wiederherstellen. Wenn das Differentialgetriebe starke Geräusche macht, sollte dieses zuerst auf mechanische Beschädigungen geprüft werden. Sollte dies nicht der Fall sein, kann die Behandlung durchgeführt werden. In solchen Fällen ergibt sich eine sehr hohe Erfolgschance.
 
Mein 10 Jahre altes Öl ist mittlerweile pechschwarz geworden. Stört dieser Umstand die Beschichtung?
Nein. Keineswegs.
 
Ich betreibe einen Öl-Feinstfilter in meinem Motorboot. Hält der Filter das Beschichtungskonzentrat zurück?
Es wird empfohlen für die Dauer der Beschichtung evtl. vorhandene Öl-Feinstfilter auszuschalten.
 
Ich habe bereits ein herkömmliches Öl-Additiv auf Teflon Basis in Verwendung. Muß ich nun auf die Rewitec Technologie verzichten?
Nach Durchführung eines Ölwechsels kann eine Behandlung mit unserem Beschichtungskonzentrat problemlos durchgeführt werden.

Kann man Rewitec Produkte nur an älteren oder auch an jungen bzw. neuen Anlagen verwenden?

An bereits beanspruchten, älteren Aggregaten wirken unsere Produkte durch ihre Oberflächenoptimierung besonders gut, können Schadensverläufe und auftretende Graufleckigkeit einfrieren oder wirken gar reparierend (im Rahmen physikaler Grenzen). Aber auch bei neuen und jungen Anlagen ist es sinnvoll sie einzusetzen, denn die Wirkung ist präventiv und trägt wesentlich zu Lebensdauerverlängerung sowie zur Effizienzsteigerung bei.

 

Gibt es neutrale wissenschaftliche Untersuchungen und Nachweise zur Wirkung von Rewitec Produkten?

Schon seit vielen Jahren werden die Produkte wissenschaftlich untersucht und neutralen, harten Belastungstests unterzogen, u.a. an der FH Frankfurt, an der Hochschule Mannheim (Kompetenzzentrum Tribologie) und der Universität Gießen (Lehrstuhl für Nanotribologie). Ergebnisse dazu senden wir Ihnen gerne auf Anfrage.

 

Gibt es eine Gewährleistung bzw. Produkthaftpflicht?

Neben der gesetzlichen Gewährleistung besteht eine Produkthaftpflichtversicherung bei HDI-Gerling seit 2004, wurde allerdings noch nie in Anspruch genommen.

 

Was ist eigentlich „Tribologie“?

Tribologie (griechisch: Reibungslehre) befasst sich mit der wissenschaftlichen Beschreibung von Reibung, Verschleiß und Schmierung sowie der Entwicklung von Technologien zur Optimierung von Reibungsvorgängen, die auch als „wechselwirkende Oberflächen in relativer Bewegung“ oder „tribologisches System“ bezeichnet werden. [Quelle: Wikipedia]

 

Was sind die Hauptvorteile bei der Verwendung von Rewitec Produkten?

Durch die Oberflächenglättung behandelter Aggregate wird vorrangig die Reibung in diesen Systemen reduziert, wodurch sich in der Folge die mechanische Beanspruchung von Komponenten sowie die Temperaturbelastung des gesamten Systems reduziert. Damit einher geht eine Optimierung der Energieeffizienz und der Lebensdauer.

 

Worin liegt das Einsparpotential durch die Anwendung von Rewitec Produkten?

Durch die o.b. Wirkungsweise reduzieren sich die Belastungen der behandelten Aggregate, was zu verlängerter Lebensdauer, optimierten Wartungszyklen, längeren Schmierstoff-Standzeiten, niedrigeren Ersatzteilkosten u.v.a.m. auswirken kann. Der Energieverbrauch (bspw. von Antrieben und Motoren) kann gesenkt werden, was die Aufwendungen für den Betreiber zusätzlich reduziert. Am Beispiel von Windkraftanlagen können außerdem durch die verbesserte Energieeffizienz eine höhere Stromausbeute und damit höhere Erlöse erzielt werden.

 

 

Welchen Einfluss haben Rewitec Produkte bei Verbrennungsmotoren im Hinblick auf Verbrauch und Emissionen?

Wissenschaftliche Untersuchungen an der FH Frankfurt haben bereits im Jahr 2007 ergeben, dass bis zu 10,4 % Kraftstoff (nach NEFZ) eingespart werden kann. Praxistests bei PKW und Nutzfahrzeugen bewegen sich meist um ca. 5-10 %. Die Emissionen werden sogar um bis zu 63 % reduziert !

 

Welchen Einfluss haben Rewitec Produkte auf die Temperaturverhältnisse im behandelten Aggregat?

Viele Anwender stellten nach der Verwendung unserer Wirkstoffe einen spürbaren bis signifikanten Temperaturrückgang fest, dieser variiert natürlich aufgrund unterschiedlicher Anlagen- und Einsatzparameter. Wissenschaftliche Untersuchungen an der Hochschule Mannheim ergaben eine Reduzierung der Öltemperatur von 20%.

 

Können Rewitec Produkte vorhandene Schäden, bspw. an den Oberflächen von Zahnflanken, beseitigen?

Ja, bis zum einem gewissen Grad können (im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten) sogar vorhandene Mikro-Beschädigungen „repariert“ werden.

 

Ist es notwendig einen Ölwechsel vorzunehmen?

Idealerweise findet eine Behandlung mit unseren Produkten in relativ frischen Ölen und mit neuen passenden Ölfiltern statt, und nicht kurz vor einem geplanten Ölwechsel. Es ist jedoch nicht zwingend nötig, vor dem Einsatz unserer Produkte einen Ölwechsel vorzunehmen.

 

Wird die Oberflächenhärte behandelter Werkstoffe verändert?

Die Oberflächenhärte behandelter Materialien wird durch die Behandlung mit Rewitec nicht verändert, sondern behält seine ursprünglichen Werte bei.

 

Wie lange hält die Rewitec Beschichtung bzw. wie oft muss ein Aggregat nachbehandelt werden?

Wir empfehlen nach der Grundbehandlung einer Anlage jedes Jahr eine Nachbehandlung durchzuführen. Diese kann dann mit niedrigerer Wirkstoffdosierung und damit zu einem deutlich günstigeren Preis realisiert werden.

 

Kann man die positiven Auswirkungen von Rewitec Produkten in sog. „Condition Monitoring Systemen (CMS)“ erkennen?

In der Regel ja, denn mit CMS werden vorwiegend akustische (Schad-)Frequenzen aufgezeichnet, die durch vorgeschädigte Komponenten erzeugt werden. Sind diese durch den Einsatz von Rewitec Produkten optimiert, sinken meist die Geräusche und Vibrationen und können in den CMS-Protokollen nachgewiesen werden.

 

Gibt es negative Beeinflussungen anderer Materialien, bspw. Dichtungen o.ä.?

Nein, denn Rewitec Produkte wirken ausschl. an Metalloberflächen (bspw. Stahl, Eisen, Messing, Weißmetalle usw.), sie beeinflussen andere (Dichtungs-)Materialien daher nicht.

 

Werden komplette Getriebe, Lager und Motoren (also alle Einzelkomponenten) beschichtet oder nur bestimmte Teilbereiche davon?

Nein, der physikalisch-chemische Beschichtungsprozess bei der Anwendung von Rewitec Produkten erfordert gewisse Rahmenbedingungen, insbesondere Druck und Temperatur. Von daher erfolgt die Beschichtung bevorzugt an sog. „Hotspots“, aber keinesfalls großflächig auf restlos allen Bereichen einer Komponente oder eines Aggregats.

 

Werden die gezielt an Zylinderbuchsen angebrachten Honriefen negativ beeinflusst?

Nein, uns ist kein Fall bekannt, wo es zum Zusetzen von Honriefen und dadurch verursachten Folgeschäden (wie etwa „Kolbenfresser“) gekommen ist.